Maria-Magdalena - Glaubenswege

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Maria-Magdalena

Personen
Ueberreste der Juengerin Maria Magdalena

Photo oben: Hinter diesem Gitter über dem Altar sind Ueberreste von Maria Magdalena.

Bibel: Evangelium nach Matthäus 26 Vers 7 Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll kostbarem, wohlriechendem Öl zu ihm und goss es über sein Haar. 8 Die Jünger wurden unwillig, als sie das sahen, und sagten: Wozu diese Verschwendung? 9 Man hätte das Öl teuer verkaufen und das Geld den Armen geben können. 10 Jesus bemerkte ihren Unwillen und sagte zu ihnen: Warum lasst ihr die Frau nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 11 Denn die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer. 12 Als sie das Öl über mich goss, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt. 13 Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo dieses Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat.

Photo oben
Diese Ueberreste sind zu sehen im Süden von Frankreich in Saint-Maximin-La-Sainte-Baume
Schädel von Maria Magdalena (über dem Altar, hinter Gitter in einem Sakrophag)
Basilika Maria Magdalena

Bibel: Nach dem Tod von Jesus am Kreuz: Evangelium nach Matthaeus 27 Vers 52 Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. 53 Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. 54 Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: Wahrhaftig, das war Gottes Sohn! 55 Auch viele Frauen waren dort und sahen von weitem zu; sie waren Jesus seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient. 56 Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

Durch Verfolgung aus Jerusalem mit ihrem Bruder Lazerus, ihrer Schwester Martha und ihren Anhängern verjagt, beteiligte sich Maria Magdalena an der Evangelisierung der Provence und zog sich in eine Grotte des Saint Baume Gebirges zurueck. Sie starb in den Armen des heiligen Maximin, Bischof von Aix, in dem Dorf, das seinen Namen (Saint-Maximin-La-Sainte-Baume) dann erhielt. Die Reliquien der heiligen Maria Magdalena wurden in einem Sakrophag aufbewahrt und im Jahre 710 vergraben, damit sie von Plündern durch die Sarrasinen bewahrt wurden.

Die Reliquien blieben bis 1279 verschwunden, aber Charles II von Anjou, Graf von Provence, später Koenig von Sizilien, fand sie wieder. Der Papst Bonifazius VIII und Charles II beschlossen der Bau einer Basilika, die als würdige Ruhestätte fuer die heilige Maria Magdalenas Reliquien dienen sollten. Der Bau begann im Jahre 1295.

Durch Verfolgung aus Jerusalem mit ihrem Bruder Lazarus, ihrer Schwester Martha und ihren Anhängern verjagt, beteiligte sich Maria Magdalena an der Evangelisierung der Provence und zog sich in eine Grotte des Saint Baume Gebirges zurück. Sie starb in den Armen des heiligen Maximin, Bischof von Aix, in dem Dorf, das seinen Namen dann erhielt. Die Reliquien der heiligen Maria Magdalena wurden in einem Sakrophag aufbewahrt und im Jahre 710 vergraben, damit sie von Plündern durch die Sarrasinen bewahrt wurden.
 
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