Kreuzigung Jesus - Glaubenswege

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Kreuzigung Jesus

Israel
Photo oben: Der historische Ort der Kreuzigung von Jesus. Dieser wurde von einer Kirche überbaut und heisst Grabeskirche.

Bezug zur Bibel: Johannes-Evangelium, Kapitel 19 Vers 15 Sie aber schrien: Weg mit ihm, kreuzige ihn! Pilatus aber sagte zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser.16a Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. 16b Sie übernahmen Jesus. 17 Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelhöhe, die auf Hebräisch Golgota heißt.18 Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus. 19 Pilatus ließ auch ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden. 20 Dieses Schild lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. 21 Die Hohenpriester der Juden sagten zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden. 22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. 23 Nachdem die Soldaten Jesus ans Kreuz geschlagen hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das von oben her ganz durchgewebt und ohne Naht war.24 Sie sagten zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies führten die Soldaten aus.25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. 26 Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! 27 Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.28 Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. 29 Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund.30 Als Jesus von dem Essig genommen hatte,sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.

Photo oben: Altar vor dem Kreuzigungspunkt

Bei Restaurierungsarbeiten und Grabungen in der Grabeskirche  fand man 1973 bis 1978 heraus, dass es sich bei diesem Gelände  ursprünglich um einen Steinbruch gehandelt hatte, in dem bis ins 1.  Jahrhundert vor Christus der weiße Meleke-Kalkstein  geschlagen wurde. Zurück blieb ein länglicher, halbmondförmiger Stumpf  von etwa sieben Metern Länge, drei Metern Breite und einer Höhe von 4,80  Metern, der von der Stadt aus wie eine Schädelkuppe ausgesehen haben  kann. Im Jahr 1986 fand man nach Abtragung einer Kalkschicht einen in  den Stein geschlagenen Ring von 11,50 cm Durchmesser, der einem  Holzstamm von bis zu 2,50 Meter Höhe hätte Halt geben können. Die  Lokalisierung von Grab und Hinrichtungsstätte innerhalb des Gebiets der  heutigen Grabeskirche erscheint im Zusammenspiel mit den Quellen und  archäologischem Befunden als durchaus nachvollziehbar und berechtigt.  Eine eindeutige oder zweifelsfreie Lokalisierung ist nicht möglich. (Quelle Wikipedia 18.01.2020)

Photo unten: Grabeskirche
Sie wurde über den Kreuzigungspunkt Jesus gebaut.
Das in Fels gehauene Grab in dem Jesus drei Tage gelegen hatte, wurde vom urprünglichen Felsen, der etwas weiter entfernt war, getrennt und ins Zentrum der Grabeskirche versetzt.
 
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