Leopold Mandic - Glaubenswege

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Leopold Mandic

Personen
Leopold Mandic der Freund Gottes







Er wurde am 12. Mai 1866 in Castelnovo, dem heutigen Herzegovina in der Bucht von Kotor in Dalmatien geboren.

Photo unten:
Leopold Mandics Beichtzelle
In Padua verbrachte er sein Leben, 33 Jahre lang die kurze Strecke überquerend, die ihn von seiner kargen Klosterzelle zum ebenso kahlen Beichtraum führte.
Der Tagesablauf war stets derselbe. Früh morgens feierte er mit anrührender Hingabe die hl. Messe, unterstützt vom Messdiener und einigen Gläubigen. Dann schloß er sich in den Beichtstuhl ein, wo ihn die Büßer schon erwarteten.
Zu Mittag aß er einige Bissen. Von drei Uhr nachmittags bis zum Abend wieder im Beichtstuhl. Eine kleine Stärkung und dann, bis tief in die Nacht, ausdauerndes und tiefes Gebet.

Der Raum, in dem er Beichte hörte, war eine Zelle ohne Licht und Luft. Eisig im Winter, ein Backofen im Sommer. Die Einrichtung war äußerst karg: ein alter und abgewetzter Sessel, ein Betpult für die Büßer, ein Kreuz, das mit seiner einfachen Gebärde herrscht und die Liebe Gottes ausdrückt und preist, eine kleine Bibliothek mit den Pater Leopold liebsten Büchern, ein kleiner Tisch. Nichts mehr.
Dort feierte Pater Leopold für 30 Jahre jeden Tag still das Sakrament der Wiederaussöhnung des sündigen Menschen  mit Gott.


Während dem 2.Weltkrieg
Der Luftangriff am 14.Mai 1944 zerstörte die Kirche nicht jedoch die Beichtzelle sowie der Kapellen die der Gottesmutter und dem Nährvater Joseph geweiht waren.

Am 30. Juli 1942 um 7 Uhr verstarb Leopold Mandic, umgeben von seinen Ordensbrüdern.
Aufgrund der vielen wundersamen Krankenheilungen die auf seine Fürsprache eintraten, wurde er 4 Jahre später exhuminiert; er war unverwest geblieben. Damit ging das Verfahren der Kanonisation an das Kirchenrecht über.








Ansicht der neuen wieder aufgebauten Kapuzinerkirche.


Dankestafeln für Leopold Mandic





Beispiel der vielen Dankestafeln, Votivgaben. Ganze Wandschränke sind voll davon.

"Votivgaben oder Votive (von mittellateinisch vovere, ‚geloben‘) sind Gegenstände, die aufgrund eines Gelübdes bzw. Verlöbnisses als symbolische Opfer einer überirdischen Macht öffentlich dargebracht werden. Dies geschieht insbesondere für die erfolgte oder gewünschte Rettung aus einer Notlage und häufig an einer kultischen Stätte. Quelle Wikipedia)"













Es existiert daneben auch eine Bibliothek mit hundertausenden Seiten welche von Besuchern in der Beichtzelle zu Anrufung und Dank geschrieben wurden. Es ist eine ware Bibliothek des Schmerzes, der Hoffnung, der Dankbarkeit.
 
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