Re, Italien, Blutwunder - Glaubenswege

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Re, Italien, Blutwunder

Kirchen
Das Blutwunder von Re (Italien)









Am 29. April 1494 wirft ein junger Mann, in unmittelbarer Näge zu einer Marien-Kapelle, aus Wut einen Stein gegen dieses Bild und trifft das Abbild der Frau (Maria Mutter Gottes) an der Stirne. Er kann es nicht verkraften beim Spielen um Geld, ständig zu verlieren. Kurz darauf verlässt er diesen Ort, während es an der Einschlagstelle eines Steins zu bluten beginnt.

Damalige Muttergotteskapelle und dem Muttergottesbild an der Aussenwand dieser kleinen Kirche.
Dieses Vorkommnis verbreitet sich sofort in der ganzen Talschaft. Diese Tat versetzt viele Leute in Angst und Schrecken. Sie strömen herbei um das Blut zu sehen und sind überrascht von dessen Wohlgeruch. Es fliesst während 20 Tagen und wird vom Ortspfarrer mit kleinen Tüchlein aufgefangen, bevor es zu Boden tropfen kann.







Das Blut das damals gesammelt wurde, ist heute noch zu sehen. Aufbewahrt wird es in in diesem Kunstwerk und ist im unteren Teil im Glaszylider (stark rot gefärbt) zu sehen. Von Zeit zu Zeit soll es sich wieder verflüssigen.







Zur damaligen Zeit hat der Stadtvogt Daiele Crespi aus Busto Arsizio den Sachverhalt überprüft mit vielen Klerikern und "Edelmännern" und in lateinisch nieder geschrieben. Dann hat er von vier unabhängigen Notaren dieses Schreiben bescheinigen lassen und selber unterschrieben.












Von einem Kanzler des Stadtvogt, Namens Angelo Romano, wurde ein weiteres Dokument geschaffen was noch viel detailierter das ganze Geschehen von damals beschreibt.
Zur Zeit des Blutwunders ereigneten sich viele erstaunliche Wunderheilungen an schwer kranken Personen die dieses Gnadenbild aufsuchten und bei Jesus, durch die Fürbitte der Mutter Gottes, um Hilfe baten.
Schon der Stadtvogt hatte damals aufgrund dieser Erreignisse in seinem Dokument niedergeschrieben, dass hier eine grosse Kirche gebaut werden müsse.
Widrige Umstände in der Politik und viele bandenmässige Raubzüge und das sehr arme Re hatten diesen Bau nicht so schnell zum Abschluss bringen können. So wurde diese Basilika erst am 29.November 1911 eingeweiht.







Die Zufahrt zum Ort Re.
 
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